Best Practice Rollout
An dieser Stelle möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick in den Ablauf eines Rollout verschaffen und veranschaulichen, was sich hinter diesem Begriff verbirgt.
Viele Unternehmen verwenden den Begriff Rollout und meinen häufig die verschiedensten Dinge damit. Der Begriff Rollout umfasst alle mit dem Projekt verbundenen Elemente und ist als Oberbegriff zu verstehen.
Auf Deutsch übersetzt heißt es erst einmal nur „ausrollen“. Es steht auch für „etwas ins Rollen bringen“ und „eine Veränderung hervorrufen“. Stellen Sie sich eine Rolle handelsübliche Aluminiumfolie vor. Die Alufolie umhüllt die im inneren befindliche Papprolle. Nun stellen Sie sich vor, die Rolle steht für einen TFT Monitor und die Alufolie für einen kleinen Transporter. Würden wir nun die Alufolie am Ende festhalten und rollen den Rest in eine Richtung ab, bleibt zum Schluss, womit unser Zielpunkt gemeint ist, nur noch die Rolle übrig. Unser TFT Monitor wurde also von dem Transporter vom Ausgangspunkt zum Zielort gebracht.
Das alleine ist aber nicht der Rollout, sondern nur ein kleiner Teil. Natürlich wird nicht nur ein TFT Monitor ausgerollt, sondern z.B. 100 gleichzeitig in die verschiedensten Richtungen. Das gleichzeitige ausrollen bedarf einer sorgfältigen Planungsphase, denn alle Empfänger des Monitors möchten diese ohne Arbeitszeitverlust und Störungen erhalten. Der TFT Monitor muss am Zielort vielleicht noch hochkant stehen und passend an ein anderes Objekt gekoppelt werden. Zusätzlich möchte man den Transporter wieder verwenden, um die nächste Lieferung zu beginnen.
Entfernen wir uns einmal von diesem recht simplen Beispiel und veranschaulichen unser Best Practice Rollout mit den wichtigsten Punkten.
Ein Rollout gliedert man grob in drei Phasen ein
Planungs- und Vorbereitungsphase:
In der Planungsphase wird der jeweilige Bedarf ermittelt und mit dem Kunden sowie den Drittfirmen ein zeitlicher Ablauf festgelegt. Zur Planung gehört die Anzahl der zu verwendenden Mitarbeiter um im vordefinierten Zeitrahmen zu bleiben, das aufsetzen von geforderten Testsystemen, die das Bedürfnis des Kunden optimal erfüllt, als auch die Erstellung von Handouts und anderen benötigten Dokumenten. In machen Fällen ist es von Nöten, eine Bestandsaufnahme von Daten, der Infrastrukture oder den Arbeitsplätzen zu machen und die erhaltenen Daten mit dem Auftraggeber abzugleichen. Abweichungen können so gegen null laufen und die Durchführung vereinfachen. Es werden Bestellungen getätigt oder Hardware assembliert, auch Daten von PC-Altsystemen müssen häufig gesichert werden.
Sollten Schulungen für die Mitarbeiter des Auftraggebers nötig sein, so helfen wir an dieser Stelle gerne weiter.
Die Planungsphase ist das Fundament, auf dem die weiteren Phasen aufbauen. Ist diese nicht stabil genug und kann dadurch keine auftretenden Mehrbelastungen abfangen, sackt das gesamte Gerüst weg und das Rollout ist schnell zum scheitern verurteilt.
Durchführungsphase:
Beginnt die Durchführung, werden wie in der Einleitung erwähnt die Alufolien ausgerollt und die Papprollen gelangen zum Einsatz- oder Zielort. Optionale Phasen in der Durchführung können z.B. Datenlöschungen nach „VSITR“ und „DoD“ Standard sein oder Abnahme von Altlasten mit fachgerechter Entsorgung. Da mit Checklisten und Handouts gearbeitet wird, werden auftretende Fehler schon hier minimiert. Die durchzuführenden Arbeiten können nach Vereinbarung auch außerhalb der üblichen Arbeitszeit oder am Wochenende erfolgen.
Nachbearbeitungsphase:
In der Nachbearbeitung werden neue Systeme konfiguriert, eventuell Daten zurückgesichert und Funktionsprüfungen durchgeführt. Ist der Kunde mit der Konfiguration einverstanden, haben wir unsere Arbeit korrekt ausgeführt. Eine Einweisungen und die Abnahme von neuen Systemen mit dem Kunden respektive den Benutzern beschließt die Nachbearbeitung. Danach regelt ein so genanntes Service Level Agreement (SLA) die weitere Betreuung der User im Falle eine Störung. Sollte diese noch während der Garantiezeit auftreten, hält ISB bei Bedarf entsprechende Tauschgeräte vor.
